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Prüfungen – die richtige Vorbereitung | Fly-High

Der Uni-Alltag ist eigentlich ganz entspannt – bis die Prüfungen vor der Tür stehen.
Oftmals machen sich Angst und Schrecken breit, die Organisation endet im Chaos und das Prüfungsergebnis fällt weniger zufriedenstellend aus.
Damit dir ein solches Szenario nicht widerfährt, starte ich mit diesem Blogartikel eine Serie rund um das Thema Prüfungsphase.

Organisatorisches first!

Zunächst solltest du dir einen Überblick darüber verschaffen, welche Prüfungen zu ablegen möchtest.
Hier ein kleiner Fragenwegweiser:

Welche Prüfung möchte ich ablegen?

Wie viele Prüfungen und in welchem Zeitraum?

Wann sind die Termine?

Bei welchem Professor und Assistenten wird die Prüfung durchgeführt?

Ist die Prüfung schriftlich oder mündlich?

Wo melde ich mich dafür an?

Wann und wo finden Sprechstunden des entsprechenden Professors/ Assistenten statt?

Und im worst-case noch die Fragen:

Welche Fristen gelten, wenn ich die Prüfung verschieben möchte?

Brauche ich ein ärztliches Attest?

Ich habe festgestellt, dass die Lernphase für mich persönlich stressfreier ist, wenn ich vorab alles organisiert habe. Alles was dir nicht zusätzlich im Kopf rumspukt, bietet Kapazitäten für den Lernstoff 🙂

Schriftlich oder mündlich?

Meiner Erfahrung nach, gibt es einen himmelweiten Unterschied in der Vorbereitung, je nachdem welcher Prüfungstyp ansteht.
Während ich für eine schriftliche Klausur auch ganz gut allein lernen kann, empfehle ich für eine mündliche Prüfung immer das gemeinschaftliche Lernen,
da die Fähigkeit auf entsprechende Fragen zu reagieren erst in einem Gespräch trainiert werden kann.

Jeder gestaltet und optimiert seinen Ablauf mit jeder anstehenden Prüfung. Trotzdem kann man sich durch Tipps und Tricks von anderen etwas abschauen und sich dadurch einen „unfairen Vorteil“ verschaffen, der natürlich nicht wirklich unfair ist, denn in deinem Studium geht es um dich!

Bei der Vorbereitung einer schriftlichen Prüfung, kann es trotzdem sinnvoll sein, sich von Kommilitonen abfragen zu lassen. Alles was wir bekanntermaßen erklären können (am besten in eigenen Worten, allerdings mithilfe von Fachtermini), haben wir meistens auch verstanden 🙂

Bei der Vorbereitung einer mündlichen Prüfung, suche dir einen Lernpartner oder eine kleine Lerngruppe.

Tipp: ich empfehle keine Gruppe, die eine Anzahl von 3 Studenten überschreitet!
Damit ist erstens die Organisation was gemeinsame Termine und Zeiten angeht einfacher und zuverlässiger und zweitens können auf individuelle Fragen und Probleme untereinander besser eingegangen werden.

Zusätzlich finde ich es ganz wichtig, sich vor und/ oder nach jeder Lernsession nochmals mit dem Lernstoff allein zu beschäftigen. Dabei sieht man am Besten, wo noch Wiederholungsbedarf ist, man etwas nicht verstanden hat oder man sich doch mal zu sehr auf seine Gruppe verlassen hat, im Sinne von Verantwortung abgeben. Betrügt euch nicht selbst, ihr seid in der Prüfung auf euch gestellt!

Der Masterplan

Ganz genau- mache dir einen Plan!

An welchen Tagen wirst du zu welchen Zeiten für deine Prüfung lernen?
Committe dich auch ruhig bei anderen, falls sich in deiner Disziplin vielleicht ein kleiner Hänger einschleicht.

Ich selbst lege mir immer eine Art Stundenplan an, in dem ich festlege, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten ich lerne und wann ich arbeite, wann ich meinen Hobbies nachgehe und sogar wann ich zwischendurch entspanne.
Dadurch kann ich meinen Lernstoff auch besser einteilen.

Wichtig: plane dir eine kleine Pufferzone ein, denn manchmal kommt vielleicht mal doch ein super wichtiger Termin dazwischen oder wir schaffen an einem Tag weniger als sonst.
Außerdem schafft sie dir einen zeitlichen Raum, in dem du über das eine oder andere Gelernte nochmal nachdenken kannst, ohne gleich in Zeitstress zu geraten.
Neben der Pufferzone, plane dir eine Wiederholungsphase ein. Wir nennen diese Phase liebevoll den Todesmarsch. Dort wiederholen wir das Gelernte, dass es richtig sitzt.

Meine Devise
: wenn du es gelangweilt flüssig runterbeten kannst, bist du fit für die Prüfung 🙂

Fazit

Um alles nochmal kurz und knackig aufzuzeigen, hier nochmal ein kleines Fazit.

Organisation first – was du erledigt hast, gibt dir Zeit und innere Ruhe sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und bringt dich nicht kurz vor knapp in verzwickte Situationen.

Schriftlich oder mündlich? – effektives Lernen allein oder in der Gruppe.
Bei letzterem: mache dich auf die Suche nach zuverlässigen Lernbuddies!

Der Masterplan– mache dir einen Zeitplan, plane genug Zeit als Puffer und zur Wiederholung ein.

Falls du Fragen, Anregungen oder Erfahrungen hast, die du teilen möchtest, schreibe sie doch in die Kommentare.

Nächste Woche kannst du etwas über die verschiedenen Lerntypen und typgerechtes Lernen erfahren.

 

Bis dahin

Rock on and fly high!

Vanessa